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Filigran - eine besondere Spezialität bei Brunckhorst.

Wie viele andere Handwerker, so können auch die Goldschmiede auf eine lange Tradition zurückblicken. Die Herstellung von Filigranschmuck in der Werkstatt von Brunckhorst richtet sich nach einer 3000 Jahre alten Überlieferung. Die Technik, die noch heute angewendet wird, hat sich seit dem Altertum kaum geändert. Ursprünglich stammt die Form des Filigranschmucks, wie sie in der niederelbischen Region bekannt ist, aus Holland. Bald waren die verschnörkelten Kunstwerke mit den rosetten- und schnecken-förmigen Verzierungen aus Silberdraht von den Trachten der Altländer Bauersfrauen kaum mehr wegzudenken.

Die Goldschmiedearbeiten aus gezwirntem oder gekörntem Gold-, Silber- und Kupferdraht wurden vor allem nach dem 30-jährigen Krieg für die Bauern aus dem Alten Land zum Zeichen des Wohlstands. Den Reichtum erzielten sie durch den lukrativen Verkauf von Obst auf dem Hamburger Markt und auch in England. Nach außen hin zeigte sich dieser Wohlstand durch üppige Halsketten, Schuhspangen und versilberte Filigrankirschen am Jackenärmel.