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Besonders viel Geschäftstüchtigkeit trauten die Oberen dem jungen Mann ohnehin nicht zu. Erst als der Bittsuchende von einem ihm bekannten Leutnant Meyer aus Gallhorn 100 Reichstaler als Sicherheit erhielt, lenkte der Magistrat der Stadt ein und erteilte Joachim Heinrich Otto Brunckhorst das Recht, ein eigenes Geschäft aufzumachen.

Es war der 1. Oktober 1848, als er sich am Ostfleth niederließ und hier sein Geschäft eröffnete.Damit war der Grundstein zum heutigen Traditionsbetrieb gelegt.Schon 1856 hatte der versierte Filigranhandwerker ausreichend Geld verdient, sodass er umzog und das Haus "Am Markt" kaufen konnte. Auf diesem Grundstück befinden sich noch heute Fachgeschäft und Werkstatt, die Adresse lautet heute freilich Lange Straße 23. Joachim Heinrich Brunckhorst starb 1889.

Sohn Georg Otto Theodor Brunckhorst erblickte am 10. Dezember 1859 in Buxtehude das Licht der Welt. Er erlernte ebenfalls das Handwerk des Gold- und Silberhandwerkers in verschiedenen Betrieben, u.a. bei Hintze in Hamburg, in der Silberfabrik Schlüter und Co., Frankfurt sowie bei Carl Rau in Pforzheim. Im Jahre 1890 übernahm Georg Otto Theodor Brunckhorst 31-jährig das väterliche Geschäft, das er erst im Jahre 1938, im Alter von 79 Jahren, an seinen 1892 geborenen Sohn Otto Brunckhorst abgab.